Wachablöse !

 

Rene Mangold gewinnt in souveräner Manier die Internationale Österreichische Staatsmeisterschaft in Neusiedl am See und stößt den zweifachen Sieger Max Trippolt vom Thron, der allerdings mit riesen Schritten in Richtung Toursieg Nummer drei unterwegs ist.

 

Die österreichische Staatsmeisterschaft, die Anfang August im Bundesleistungszentrum Neusiedl am See ausgetragen wurde, wurde von Beginn an vom Duell zwischen dem Titelverteidiger und zweifachen Toursieger Max Trippolt und seiner Mannschaft Hanno Sohn, Jodok Küng und Basti Henning aus Vorarlberg und Rene Mangold (Mannschaft Tommy Czajka, Clemens Kruse, Stefan Glanz) dominiert. Die beiden Skipper starteten souverän in die Round Robin, wodurch das direkte Duell zwischen dem Team des Yachtclub Bregenz und der Mannschaft aus dem Burgenländischen Yacht-Club die Entscheidung bringen sollte. Mangold setzte sich in diesem Zweikampf vom ersten Moment an die Spitze und gab die Führung bis zum Zieldurchgang nicht mehr her.

 

Hinter den beiden Dominatoren belegte der Berliner Jens Hartwig Rang drei, während die Bronzemedaille der Staatsmeisterschaft nach Kärnten an Skipper Julian Kircher ging. Eine weitere Talentprobe lieferten die Vorarlberger Rookies um Skipper Michael Quendler, die mit Platz fünf die Heimreise antraten. Anne Mähr und ihre Damenmannschaft beendete die Serie auf Platz sieben. Insgesamt waren die Staatsmeisterschaften im BLZ Neusiedl ein großartiger Erfolg, perfekte Rahmenbedingungen und eine fehlerfreie Wasserorganisation sorgten für eine optimale Veranstaltung. Hans Spitzauers Lago 26 erwies sich als eine ausgezeichnete Bootswahl – der moderne Jollenkreuzer erlaubte sportliches Segeln, packende Manöver und begeisterte durch seine Allroundperformace.

 

Max Trippolt kann sich jedoch mit der unangefochtenen Führung der Gesamtwertung der Austrian Match Racing Tour trösten. Vor dem großen Finale, das von 11. bis 13. September im Heimrevier von CELOX-Sailing, dem Traunsee über die Bühne gehen wird, hat Trippolt schon 55 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Julian Kircher. Dahinter lauert mit dem zweifachen Olympiateilnehmer Christian Binder der Vorjahreszweite auf seine Chance, den begehrten Pokal in den Osten Österreichs zu entführen.

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Coole Sache

Trotz widrigen Wetterverhältnissen war auch heuer wieder die Station am Achensee ein Höhepunkt der österreichischen Match Race Tour. Während Patrick Follmann vom Starnberg See seinen ersten Toursieg einfahren konnte, baute Max Trippolt als Zweiter seinen Vorsprung in der Gesamtwertung deutlich aus.

 

Der Achensee, der in den vergangenen Jahren stets seinem Ruf als „Gardasee des Nordens“ wegen seiner ausgezeichneten Windverhältnisse gerecht wurde, zeigte sich für die dritte Auflage des Achensee Grand Prix von seiner rauen Seite. Temperaturen von 8 Grad, Regen und Sturmböen verlangten den Match Race Teams und den Schiedsrichtern alle ab.

 

Mit Patrick Follmann, der sein Bundesligateam vom Deutschen Touring Yachtclub ausgezeichnet auf die widrigen Bedingungen einstellen konnte, trug sich ein neuer Name in die Siegerliste beim SC TWV Achensee ein. Max Trippolt, der mit Jodok Küng und Bene Höss und jeder Menge Selbstvertrauen nach seinem Sieg beim Kärnten Grand Prix anreiste, blieb diesmal nur der zweite Platz. Die Vorarlberger Mannschaft startete verhalten in den Grunddurchgang, konnte sich jedoch im Laufe des Events kontinuierlich steigern und verließ den Achensee mit 40 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung.

 

Ebenfalls ein erfolgreiches Wochenende war es für Lokalmatador Michael Meister, der es bei seinem Match Race Debut im eigenen Club mit dem dritten Platz auf das Siegerpodest schaffte. Hinter dem Tiroler klassierten sich der Slowene Bojan Rajar, die Vorarlberger Rookies mit Skipper Michael Quendler sowie das umgeformte Steelballs-Team mit Neo-Steuermann Jakob Bonomo.

 

Der SC TWV Achensee fungierte wiederum als perfekter Organisator an Land und am Wasser. Während die Austrian Match Racing Tour in Richtung Neusielder See unterwegs ist, wo Anfang August die Österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen werden, hoffen die Mannschaften, dass beim Achensee Grand Prix 2016 wieder hochsommerliche Temperaturen, Sonnenschein und der beliebte thermische Wind den Achensee regieren.

 

Achensee Grand Prix 2015

ISAF Grade 4 Event

 

Ergebnis:

  1. Patrick Follmann GER
  2. Max Trippolt AUT
  3. Michael Meister AUT
  4. Bojan Rajar SLO
  5. Michael Quendler AUT
  6. Jakob Bonomo AUT
  7. Julian Kircher AUT

 

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Duell auf höchstem Niveau

Der Achensee ruft – und Österreichs beste Match Racer folgen traditionell, um vor Maurach den Höhepunkt der Austrian Match Racing Tour 2015 zu bestreiten. Das spannende Duell zwischen dem Gesamtsieger des Vorjahrs, dem Vorarlberger Max Trippolt und dem Titelverteidiger und Europameister Christian Binder findet seine Fortsetzung, für Tirol steigt mit Michael Meister der mehrfache österreichische Jugendsegelmeister ins Geschehen ein.

 

Der Achensee, der in den vergangenen Jahren stets seinem Ruf als „Gardasee des Nordens“ wegen seiner ausgezeichneten Windverhältnisse gerecht wurde, sorgt auch beim dritten Besuch der Austrian Match Racing Tour große Vorfreude unter den Athleten. Perfekte Organisation durch den SC TWV Achensee, perfekte Windbedingungen und eine tolle Location vor dem Prälatenhaus in Maurach, von der aus die Rennen hautnah verfolgt werden können, sind der Garant für eine gelungene Veranstaltung.

 

Das publikumsfreundliche Format mit Grunddurchgang, Play-Offs und Finalrennen findet von 19. bis 21. Juni 2015 statt. Wie im vergangenen Jahr erwarten auch heuer wieder die Organisatoren strahlendes Sommerwetter, damit wieder zahlreiche Zuschauer das Clubgelände in Maurach säumen und Österreichs besten Match Racern über die Schulter schauen, wenn sie auf den CELOX SB 20 spektakuläre Manöver direkt vor dem Ufer segeln.

 

Mit dem Vorarlberger Max Trippolt und mit Vorjahrsseiger Christian Binder stehen die logischen Favoriten fest, jedoch bleibt es spannend, wer die beiden Führenden der Austrian Match Racing Tour fordern kann. Ist es der Kärntner Julian Kircher oder sind es die Lokalmatadore vom Achensee, der Innsbrucker Jugendstaatsmeister Michael Meister.

 

Das bewährte Format – Freitag und Samstag Grunddurchgang in zwei Gruppen, Sonntag Semi-Finale und Finalläufe – wird ebenso beibehalten wie die publikumsfreundlichen Mannschaftswechsel an Land. CELOX-Sailing stellt als Partner wie in den vergangenen Jahren die baugleichen SB20, Olympiaschiedsrichter Helmut Czasny kommentiert an Land live das Geschehen.

 

Achensee Grand Prix 2015
19.-21. Juni 2015
Freitag ab 12 Uhr Qualifikationsrunde

Samstag ab 11 Uhr Play Offs

Sonntag ab 12 Uhr Finalrenne

 

 

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