Premiere für Trippolt

 

Premiere für Max Trippolt in Gmunden

 

Der vierte Gmunden Grand Prix – die Auftaktveranstaltung der Austrian Match Racing Tour und der Traunsee Woche – wurde zu einer Machtdemonstration des Vorarlbergers. Sieben Siege in sieben Rennen brachten ihm einen souveränen Gesamtsieg mit dem Berliner Jens Hartwig auf Rang zwei und dem Salzburger Stefan Scharnagl auf dem dritten Platz.

 

Kaiserwetter zum Auftakt von Österreichs Match Racing Tour mit strahlendem Sonnenschein und dem typischen Niederwind waren die Grundlage für einen gelungenen Start der Traunseewoche am oberösterreichischen Traunsee. 32 Rennen konnten vor der Kulisse von Schloss Orth, der Esplanade und dem verschneiten Alpenpanorama absolviert werden.

 

Max Trippolt, dem dreifachen Tourchampion, fehlte bislang der Sieg beim Gmunden Grand Prix auf seiner Erfolgsliste. Diesmal ließen die Vorarlberger aber von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie mit einem Sieg in Gmunden die Führung der Gesamtwertung übernehmen und das Gelbe Trikot der Führenden überstreifen wollten. Ohne Ausrutscher segelten die Bregenzer zu einem sicheren Gesamtsieg. An zweiter Stelle platzierte sich der Berliner Jens Hartwig, Nummer 77 der Weltrangliste, dessen einzige Niederlage ihm im Grunddurchgang von den späteren Gewinnern zugefügt worden war.

 

Auf Platz rangierte mit dem Mattseer Stefan Scharnagl ein aktueller österreichischer Kadersegler, der den Zweiten der Tour des Vorjahres, Martin Diettrich vom UYC Wörthersee, vom Stockerl stieß. Platz fünf ging mit dem Atterseer Max Stelzl an Oberösterreich, während Platz sechs an die Nachwuchsmannschaft aus Tirol mit Skipper Simon Meister ging.

 

 

Gmunden Grand Prix 2016

World Sailing Grade 3 Event

 

Endergebnis

  1. 1.Max Trippolt (Vorarlberg)
  2. 2.Jens Hartwig (Deutschland)
  3. 3.Stefan Scharnagl (Salzburg)
  4. 4.Martin Diettrich (Kärnten)
  5. 5.Max Stelzl (Oberösterreich)
  6. 6.Simon Meister (Tirol)

 Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.519267804912942.1073741847.109249359248124&;type=3

Mit Vollgas in die vierte Saison

 

Zum vierten Mal lädt die Austrian Match Racing Tour Österreichs beste Match Race Mannschaften zum heißen Tanz um die Bojen – und die spannendste Frage lautet: wer wird heuer der große Herausforderer von Seriensieger Max Trippolt und seinem Trippolt Sailing Team.

 

Die Tour 2016 startet traditionsgemäß Ende April in Gmunden, wo sie die Auftaktveranstaltung zur größten österreichischen Breitensportregatta, der Allianz Traunsee Woche 2016 bildet. Packende Zweikämpfe und spektakuläre Manöver in Mitten der Gmundner Bucht vor dem Schloss Ort, hautnah zu verfolgen für die zahlreichen Zuschauer von der Esplanade, garantieren Segelspaß und Attraktivität. Anfang Juni kehrt die Tour 2016 an den Veranstaltungsort zurück, an dem das erfolgreiche Format im Jahr 2013 begonnen hat: der Wörther See bittet in der Veldener Bucht zum Match-Race-Tanz. Der Yachtclub Velden garantiert solide Organisation an Land und am Wasser, die Bedingungen im Süden garantieren Spannung und Unterhaltung.

Nach dem Stopp in Kärnten gastiert die Match Racing Tour erstmals ganz im Westen. Der Yachtclub Bregenz organisiert neben der Österreichischen Jugendmeisterschaft und dem Abschluss der Segelbundesliga den dritten Event der Match Racing Tour.

Das Grand Final am Achensee bildet den Abschluss und Höhepunkt der Tour durch Österreich. Neben der Entscheidung um den Toursieg werden Anfang Oktober im SC TWV Achensee auch die Medaillen für die Österreichische Staatmeisterschaft vergeben.

 

Der dreifache Toursieger Max Trippolt – mit seiner Mannschaft Hanno Sohn, Bene Höss und Jodok Küng – ist als Nummer 32 der Weltrangliste der logische Favorit auf den Sieg der Tour 2016. Spannend jedenfalls ist die Frage, wer zum größten Herausforderer des Vorarlbergers, der auch das Team des Yachtclub Bregenz zum Sieg der Segelbundesliga 2015 geführt hat, in der vierten Saison werden wird. Kann der Vorjahreszweite Julian Kircher vom Ossiacher See an seine tolle Serie anknüpfen oder schafft das Rookieteam um Skipper Michael Quendler den Durchbruch in die Spitzengruppe der österreichischen Match Race Szene? Große Erwartungen werden auch in das beste Damenteam mit Skipperin Anne Mähr gesetzt, das in der vergangenen Saison mit großartigen Einzelergebnissen auf sich aufmerksam machen konnte.

 

Die Veranstaltungen beginnen mit dem Qualifikationsdurchgang am Samstag und führen in ein Play-Off am Sonntagvormittag. Nach den Semi-Final-Läufen folgt ab 14 Uhr das Finale und die Bewerbe werden jeweils Sonntag um 16 Uhr mit der Siegerehrung abgeschlossen.

 

Die Tour-Daten 2016

30.4.-1.5. Gmunden Grand Prix, Gmunden/Traunsee, UYC Traunsee

4.-5.6. Kärnten Grand Prix, Velden/Wörther See, YC Velden

23.-24.7. Bodensee Grand Prix, Bregenz/Bodensee, YC Bregenz

7.-9.10. Achensee Grand Final – Austrian Open, Achensee, Maurach/Achensee, TWV Achensee

 

Finale Furioso

Max Trippolt wehrt den Schlussangriff eines entfesselt segelnden Julian Kirchers erfolgreich ab und kürt sich zum dritten Mal zum Sieger der Austrian Match Racing Tour. In einem würdigen Grand Final belegt Anne Mähr hinter den Spitzenreitern den dritten Platz, während der Slowene Bojan Rajar sich den dritten Platz in der Gesamtwertung sichert.

 

 

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