Salzburg naht!

In vier Wochen geht es in Seeham mit dem Salzburg Grand Prix im Rahmen der Austrian Match Racing Tour weiter. Im zweiten Jahr des Bestehens hat sich das Match Racen in Österreich etabliert. Dies zeigt einerseits die Nachfrage nach den - formatbedingt begrenzt vorhandenen - Startplätzen sowie die Auslandsaktiväten der heimischen MatchRace-Szene. Die Startliste für Salzburg verspricht Spannung, die bisherigen Ergebnisse lassen auf keine klare Favoritenrolle schließen. Dominierte das VM-Sailing Team rund um Skipper Max Trippolt das gesamte letzte Jahr, so mussten Trippolt und Co bei ihrem ersten Antreten heuer in Tirol ordentlich Federn lassen. Den Achensee Grand Prix beendeten sie auf Platz vier. Team "Steelballs"/Mani Köchert siegte zwar knapp beim Auftakt in Gmunden vor dem "xion sailing team" rund um Roland Regnemer, war aber im Finale am Achensee gegen Christian Binder chancenlos und musste auch in der Vorrunde ordentlich kämpfen. Julian Kirchner enttäuschte am Traunsee zu Beginn der Tour, holte sich aber am Achensee mit Platz drei und dem damit verbundenen Sieg über Max Trippolt im kleinen Finale eine ordentliche Portion Selbstvertrauen. Dazu schnupperte er in Frankreich an Bord eines slowenischen Teams weitere internationale MatchRace Luft und will in Salzburg voll angreifen. Schlussendlich präsentierten sich Regnemer und sein Team im Frühjahr in Gmunden zwar in starker Form, sie pausierten aber seither und sind daher ebenfalls schwer auszurechnen.

Die Startliste im Überblick (aktuelle Weltranglistenposition):

VM Sailing Team / Max Trippolt (41)

Team Steelballs / Emanuel Köchert (71)

Team Julian Kircher (93)

xion sailing team / Roland Regnemer (119)

Team Michael Quendler (391)

Team Clemens Holzapfel (421)

Women Sailling Team / Anne Mähr (not ranked)

Team Max Stelzl (not ranked)

Team Herbert Wallner (not ranked)

 

 

Segelduelle am Achensee

Christian Binder dominiert die zweite Station der Austrian Match Racing Tour

Der zweifache Olympiateilnehmer und Segeleuropameister Christian Binder gewinnt überlegen den heurigen Achensee Grand Prix, die zweite Station der Austrian Match Racing Tour, überlegen vor Emanuel Köchert. Kaiserwetter, toller Wind und die traumhafte Kulisse des Achensees sorgten für ein Erlebnis der Extraklasse bei Seglern und Zusehern.  Binder (Yachtclub Breitenbrunn) blieb bis ins Finale ungeschlagen, während sich ein spannender Kampf im Oberen Play-Off um den zweiten Finalplatz zwischen Titelveteidiger Max Trippolt, dem Kärtner Julian Kircher und Emanuel Köchert, bei dem der Tiroler Stefan Warminger als Taktiker die Fäden zog, entspann. Dank der konstantesten Leistung qualifiziert sich Köchert für das Finale, in dem ihm Christian Binder, der mit Rene Mangold und Thomas Czajka an den Start gegangen war, keine Chance ließ.

Im kleinen Finale nutzen Julian Kircher die Gunst der Stunde und verwies den Vorjahressieger und Staatsmeister Max Trippolt auf Platz vier.

Platz fünf ging an Clemens Holzapfel, der Laser-Radial-Lady Eva-Maria Schimak angeheuert hatte, Ute Wagner, die mit Segeleuropameisterin Caroline Flatscher an den Start ging, platzierte sich mit Platz acht hinter dem Bodensee-Damenteam um Skipperin Anne Mähr.

Die Veranstaltung, die in bewährter Manier vom SC TWV Achensee organisiert wurde, bot drei Tage lang hochklassiges Match Race-Segeln. Wettfahrtleiter Christian Haisjackl startete insgesamt 65 Matches, wodurch den Teilnehmer ein Maximum an Segeln geboten wurde. Die sprichwörtliche Tiroler Gastfreundschaft durften die Segler bei einem reichhalten Rahmenprogramm, das von TWV-Präsident Michael Warminger geleitet wurde, erfahren.

Die Austrian Match Racing Tour findet ihre Fortsetzung nach der Sommerpause im Rahmen des Salzburg Grand Prix, der von 13.-14. September 2014 in Seeham am Obertrumer See über die Bühne gehen wird.

Endergebnis

1. Christian Binder/Rene Mangold/Thomas Czajka (YCBb/BYC)

2. Emanuel Köchert/Jakob Bonomo/Stefan Warminger UYCT/UYCWg/SC TWV Achensee

2. Julian Kircher (Kärnten)

4. Max Trippolt (Vorarlberg)

5. Clemens Holzapfel (Burgenland)

6. Bojan Rajar (Slowenien)

7. Anne Mähr (Vorarlberg)

 

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Der Achensee Grand Prix 2014 – die zweite Station der Austrian Match Racing Tour

Zum zweiten Mal nach 2013 erreicht die Austrian Match Racing Tour ihren geographischen Höhepunkt am Tiroler Achensee. Österreichs beste Match Racer garantieren packende Duelle am Wasser und einen heißen Kampf um die Gesamtwertung der Tour.

Match Race – das ist der Kampf Boot gegen Boot, packende Duelle in Ufernähe mit spektakulären Manövern, kommentiert von Olympiaschiedsrichter Helmut Czasny.

Im gelben Trikot des Führenden wird Emanuel Köchert (Team Steelballs) vom Traunsee nach seinem Auftakterfolg in Gmunden in die Tiroler Bergwelt kommen. Hier trifft er auf den Titelverteidiger aus dem Vorjahr, den Bregenzer Max Trippolt und sein VM-Sails-Team, das zurzeit auf Platz 42 der Weltrangliste liegt. Ebenfalls in die Tour 2014 steigt der Europameister und zweifache Olympiateilnehmer Christian Binder (One Sails Team) in Maurach ein.

Nach seinem Sieg beim internationalen CELOX-Match Race Anfang Juli kommt der Kärntner Julian Kircher – im vergangenen Jahr auf Platz fünf der Austrian Tour - mit viel Selbstvertrauen an den Achensee. Außenseiterchancen werden der Tirolerin Ute Wagner eingeräumt, wenn sie ihren Heimvorteil auszuspielen versteht.  

Die weiteren Mannschaften sind Matt Jerwood aus Australien, Clemens Holzapfel aus dem Burgenland und die Vorarlberger Mädels mit Steuerfrau Anne Mähr.

Start zum Achensee Grand Prix ist Freitag, 18. Juli 2014. Freitag und Samstag finden die Grunddurchgänge statt. Die Finalläufe starten Sonntag ab 11.00 Uhr, Siegerehrung ab 16.00 Uhr. Live Kommentar täglich während der Veranstaltung.


Heimsieg im Schlusssprint

Emanuel Köchert vom Union-Yachtclub Traunsee entscheidet den Auftaktbewerb der Austrian Match Racing Tour in einem packenden Finale gegen Roland Regnemer für sich. Kaiserwetter, toller Wind und die traumhafte Kulisse des Traunsees sorgten für ein Erlebnis der Extraklasse bei Seglern und Zusehern.

Der Gmunden Grand Prix fungierte in diesem Jahr als Auftakt für die Austrian Match Racing Tour und gleichzeitig als Start der Allianz Traunsee Woche, Österreichs größte Breitensportsegelveranstaltung. Drei Tage lang segelten Österreichs beste Match Racer in der Gmundener Bucht um Weltranglistenpunkte und den Grand Prix Sieg an Traunsee. Mit Dejan Presen, dem slowenischen Meister, ging der Titelverteidiger aus dem Vorjahr als großer Favorit an den Start. Der Niederösterreicher Roland Regnemer, der für den burgenländischen Union-Yachtclub Neusiedler See an den Start ging, und Lokalmatador Emanuel Köchert waren seine großen Herausforderer.

Während Regnemer mit zwei Siegen über den Slowenen Bojan Rajar direkt ins Finale einziehen konnte, eliminierte Emanuel Köchert den Vorjahrsieger erst im Entscheidungslauf des Semifinales. Das große Finale, das unter regem Zuschauerinteresse direkt vor der Gmundner Esplanade stattfand, wurde zum Showdown zwischen den beiden Österreichern. Konnte Regnemer noch den ersten Finallauf für sich entscheiden, so war es Köchert, der einen Fehler von Regnemer samt zugehörigem Penalty zum Sieg im zweiten Rennen nutzen konnte und ausglich. Der Entscheidungslauf war schließlich eine klare Angelegenheit für Köchert, Regnemers Schlusssprint unter Gennaker kam zu spät.

Erfreulich auch das Abschneiden von Anne Mähr vom Yachtclub Bregenz, die mit ihrem jungen Damenteam lange Zeit mit den Spitzenteams mithalten konnte und erst am Finaltag zurückfiel. Dies war mehr als eine Talteprobe der Vorarlbergerin.

Die Austrian Match Racing Tour findet ihre Fortsetzung von 18. Bis 20. Juli im Rahmen des Achensee Grand Prix, die weiteren Stationen sind Obertrumer See und das Finale in Wien.

 

Endergebnis:

1. Team steelballs / Emanuel Köchert

2. xion sailing team / Roland Regnemer

3. Lumba Sailing Team / Team Presen

4. Team Rajar

5. Team Kirchner

6. Team Mähr

7. Team Dietze

8. Team Holzapfel

 

 

 

 

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